Herausnehmbare Zahnspangen
Ganz allgemein gibt es zwei verschiedene Behandlungsmethoden, die festsitzende Therapie und die herausnehmbare Therapie. Bei der festsitzenden Behandlung wird die Zahnspange (besser: die Brackets) fest auf die Zähne geklebt. Die herausnehmbare Spange bleibt dagegen nicht immer im Mund und wird zum Beispiel während des Essens oder beim Sport nicht getragen. In vielen Fällen kombiniert der Kieferorthopäde diese beiden Behandlungsmethoden. Darüber hinaus kann bei schwierigen und komplizierten Fehlstellungen ein chirurgischer Eingriff oder die Entfernung von Zähnen erforderlich sein. Dies wird jedoch immer erst in einem ausführlichen Gespräch zwischen Patient und dem behandelnden Kieferorthopäden erläutert und besprochen.
Bimaxilliäre Geräte und "aktive Platten"
Die herausnehmbaren funktionskieferorthopädischen Apparaturen (bimaxilliäre Geräte) liegen relativ locker im Mund und wirken auf beide Kiefer gemeinsam, korrigieren den Biss und verbessern das Zusammenbeißen der Zähne sowie die Verzahnung. Diese Geräte sind vor allem dann sehr wirksam, wenn sie von Kindern und Jugendlichen während ihrer Wachstumsphase getragen werden.

Eine aktive Platte ist jeweils getrennt für Ober- und Unterkiefer. Mit einer herausnehmbaren Spange lassen sich eine Vielzahl von Zahnfehlstellungen beseitigen. Herausnehmbare Zahnspangen gibt es in den verschiedensten Farben.

Antworten
auf häufig gestellte Fragen zur herausnehmbaren Behandlung



Der auffälligste Teil einer herausnehmbaren Zahnspange ist die, an die Kieferform angepasste Platte aus Kunststoff. Der hierzu verwendete Kunststoff muss sehr hohen physikalischen und medizinischen Ansprüchen gerecht werden. Vor allem muss er ausgezeichnet bioverträglich sein. Das gilt ebenso für die verwendeten Farben oder Einlegebildchen. Die machen eine Spange gerade für Kinder erst richtig attraktiv und tragen so dazu bei, dass die Spange auch lange genug getragen wird.

Sie sollten dann telefonisch (02129-379637) Kontakt mit uns aufnehmen und mit uns einen Termin vereinbaren, damit die Zahnspange zeitnah repariert werden kann.
Am Anfang ist das Sprechen mit der Spange sicher ungewohnt und man wird sich damit etwas schwer tun. Nach einiger Tragezeit gewöhnt man sich an diesen "Fremdkörper" und dann ist das Sprechen wieder problemlos möglich.
Nein, jedoch so lange wie möglich. Am besten 16 Stunden pro Tag, die genaue Tragezeit legt in jedem Fall der Kieferorthopäde fest. Während der Schule kann auf das Tragen meist verzichtet werden. Beim Sport und beim Essen ist es sogar notwendig, die Spange nicht zu tragen. Wichtig: nach jeder Herausnahme gut reinigen.

Der auffälligste Teil einer herausnehmbaren Zahnspange ist die, an die Kieferform angepasste Platte aus Kunststoff. Der hierzu verwendete Kunststoff muss sehr hohen physikalischen und medizinischen Ansprüchen gerecht werden. Vor allem muss er ausgezeichnet bioverträglich sein. Das gilt ebenso für die verwendeten Farben oder Einarbeitungen.




Grundsätzlich haben die bei der herausnehmbaren Zahnspange eingesetzten Drähte zwei Funktionen. Zum einen eine Haltefunktion, zum anderen eine formgebende Funktion. Drahtelemente wie beispielsweise der Pfeilklammer oder die Adamsklammer dienen dazu, dass die Zahnspange ausreichend sicher und fest im Gebiss verankert ist, sie halten also die Zahnspange in der richtigen Position.
Andere Drähte wie der Labialbogen oder die Retrusionsfeder helfen dabei, die Zähne innerhalb des Zahnbogens an die gewünschte Stelle zu bewegen oder an der richtigen Stelle zu stabilisieren. Fast alle diese Drähte und Drahtelemente müssen vom Zahntechniker individuell für jeden Patienten hergestellt werden.

Auch bei der herausnehmbaren Spange ist eine gründliche tägliche Reinigung unbedingt erforderlich. Am besten dient dazu eine harte Zahnbürste und Zahnpasta. Beim Reinigen unbedingt darauf achten, dass die Drähte nicht verbogen werden. Genauso wichtig wie die Pflege ist die richtige Aufbewahrung. Die Zahnspange muss immer, wenn sie nicht im Mund ist, in ein Wasserglas oder in die Spangenbox gelegt werden. Außer Haus, also in der Schule oder beim Sport, soll die Spange in einem Schutzbehälter (Spangenbox), aufbewahrt werden. Nur so wird sichergestellt, dass sie nicht beschädigt wird. In unserer Praxis bekommen Sie dazu umfangreiche Informationen.
Mundspüllösungen – ja oder nein?
Im Prinzip spricht nichts gegen Mundspüllösungen. In jedem Fall sollten Sie Ihren Fachzahnarzt für Kieferorthopädie fragen, wie er deren Verwendung in Ihrem individuellen Fall sieht.
Professionell: die Pflege in der Praxis
So gut Sie Ihre Zähne auch selbst pflegen, mit den Mitteln, die der
Zahnarztpraxis zur Verfügung stehen, geht es noch besser.
Es ist in jedem Fall zu empfehlen, ergänzend zu Ihrer eigenen Zahnpflege in
bestimmten Abständen die Vorteile der professionellen Zahnpflege
in Anspruch zu nehmen. Bei dieser Profi-Pflege können z.B. auch
hartnäckige Ablagerungen beseitigt werden, die sonst ein guter
Nährboden für Bakterien wären.
Sprechen Sie das Praxisteam darauf an.

Damit man die Zähne bewegen kann, wird die Kunststoffplatte in
ein oder mehrere Segmente geteilt. An den Schnittstellen sind sogenannte
Dehnschrauben eingebaut. Dreht man diese Schraube auseinander,
wird das jeweilige Segment in die gewünschte Richtung
gedrückt. Dadurch kann ein einzelner Zahn oder eine festgelegte
Zahngruppe bewegt werden. Seit einiger Zeit gibt es auch besonders
bioverträgliche Dehnschrauben aus Reintitan.
Festsitzende Zahnspange
Die „feste Zahnspange" ist eine festsitzende kieferorthopädische Apparaturen welche fest im Mund des Patienten angebracht ist und dadurch kontinuierlich 24 Stunden wirken kann. Die Dauer der Behandlung verkürzt sich im Vergleich zur herausnehmbaren Therapie.
Antworten
auf häufig gestellte Fragen zur festsitzenden Behandlung
Im Prinzip ja. Aber Kaugummi oder zähe Karamelbonbons können sich leicht in den Brackets verheddern und die Zahnspange beschädigen. Ebenso ist Vorsicht bei harten Lebensmitteln geboten, wie zum Beispiel bei Möhren.

Grundsätzlich können Druckbeschwerden auftreten, denn die Zähne werden mittels Zahnspange durch Druck dazu gebracht, sich zu bewegen. Das geht in der Regel aber schnell vorbei - insbesondere bei Verwendung von superelastischen Bögen und Anwendung spezieller Mechaniken. Ein Spannungsgefühl am Anfang und ein Fremdkörpergefühl in den ersten Tagen ist normal. Nach ca. zwei Tagen sollte der Patient beschwerdefrei sein. Bei Irritationen oder gereizter Schleimhaut durch Brackets oder Bogenenden kann ein Schutzwachs verwendet werden.
Bitte melden Sie sich in diesem Fall umgehend telefonisch in unserer Praxis, um einen Termin für eine Reparatur zu vereinbaren. Ggf. bitte an dieser Stelle vorübergehend mit Schutzwachs abdecken, um Druckstellen zu vermeiden.


Das ist sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie ausgeprägt die Fehlstellungen sind, wie alt der Patient ist und welche Materialien und Behandlungsmethoden eingesetzt werden.
Im Rahmen der Erstberatung lässt sich jedoch bereits ein guter Überblick über die zu erwartenden Kosten geben, so dass die Patienten oder Eltern vor Behandlungsbeginn wissen, ob und ggf. was für Kosten für sie entstehen.

Das hängt ganz von der jeweiligen Ausgangslage und dem Schwierigkeitsgrad der Behandlung ab.
Bei der festsitzenden Behandlung wird die Zahnpflege durch die Brackets und die Bögen etwas erschwert. Es ist wichtig, dass der Patient die Pflegetipps, die er in unserer Praxis bekommt, regelmäßig beherzigt. So muss die Art und Weise des Zähneputzens etwas geändert werden und man sollte auch spezielle Zahnbürsten verwenden, mit denen man die versteckteren Stellen auch wirklich erreicht. Das Zähneputzen nach jeder Mahlzeit ist jetzt noch wichtiger, weil es mehr Nischen gibt, in denen sich Zahnbeläge anhaften können. Zahnbeläge können zur Demineralisierung (Entkalkung) der Zähne führen und die Kariesanfälligkeit erhöhen.
Neue Bürsten putzen besser
Eine weiche Zahnbürste ist besser geeignet als eine harte. Ganz wichtig in jedem Fall ist, dass Sie Ihre Zahnbürste regelmäßig gegen eine neue austauschen, ideal ist alle 3 Monate. Dies gilt natürlich auch für die Bürstenköpfe von elektrischen Zahnbürsten.
Spezielle KFO-Zahnbürsten
Auch in den schlecht zugänglichen Zahnzwischenräumen ist es wichtig, gut zu putzen. Dazu gibt es verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel sogenannte Interdentalbürsten. Damit kommt man sehr gut in diese Zwischenräume. Nehmen Sie sich genügend Zeitfür eine gründliche Reinigung. Sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an, welche Interdentalbürsten er empfiehlt. Im Gegensatz zu normalen Zahnbürsten sind bei der KFO-Zahnbürste die Außenborsten länger, die Innenborsten kürzer. Außerdem sind die Borsten leicht v-förmig angeordnet. Durch diese besondere Form können sowohl Zähne als auch Brackets in einem Putzgang gereinigt werden.
Verwendung von Zahnseide
Die Verwendung von Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräumen ist bei festsitzenden Spangen grundsätzlich möglich aber schwierig, denn die Zahnseide muss mühsam eingefädelt werden.

Alle Materialien, die sich im Mund des Patienten befinden, unterliegen den strengen Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes (MPG), müssen das CE-Zeichen tragen und sind somit in der Regel gut verträglich. Natürlich gibt es auch besonders gut verträgliche Materialien wie Brackets aus Reintitan oder Keramikbrackets. Hier hat gerade die deutsche Dental-Industrie in den letzten Jahren sehr viel zum Wohle des Patienten entwickelt und ist deshalb in vielen Segmenten weltweit führend.

